Krankenhaus

Unser Mainburger Krankenhaus
Was in den vergangenen Jahren mit unserem Krankenhaus passiert ist, ist nicht schönzureden. Wir dürfen das heute vorhandene medizinische Angebot aber auch nicht schlechter darstellen, als es tatsächlich ist.
Das leistet Mainburg heute
Unser Krankenhaus verfügt weiterhin über wichtige und leistungsfähige Strukturen:
24/7 internistische Notaufnahme
stationäre Innere Medizin mit Kardiologie und Gastroenterologie
24/7-Herzkatheterversorgung
Intensivstation mit Beatmungsmöglichkeiten
mehr als 90 Prozent der Mainburger Notarztdienste werden durch Ärzte aus Mainburg besetzt
umfangreiche Diagnostik, darunter Endoskopie und Ultraschall
orthopädisch-chirurgisches MVZ mit Durchgangsarzt
allgemeinmedizinische Hausarztpraxis
gynäkologische Praxis der Ilmtalklinik-MVZ GmbH
ambulante Operationen
Rafaelo-Therapie: Das minimalinvasive Verfahren zur Behandlung von Hämorrhoiden wird ambulant im Krankenhaus Mainburg durchgeführt
Übergangspflegeplätze; weitere Pflegeangebote befinden sich im Aufbau
Dieses Angebot ist eine starke Grundlage. Wir wollen die vorhandenen Leistungen verbindlich sichern, sinnvoll ergänzen und den Standort weiterentwickeln. Daher ist unsere 1. Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier im kontinuierlichen Austausch mit Landrat Christian Nerb, einem klaren Fürsprecher des Mainburger Krankenhauses, mit der Geschäftsführung der Ilmtalklinik, den medizinisch Verantwortlichen und den Ärzten vor Ort.
Im Gespräch für Mainburg
In den vergangenen Wochen wurden erneut intensive Gespräche über die Zukunft unseres Krankenhauses geführt. Dabei geht es nicht nur um den Erhalt des Bestehenden, sondern auch um neue medizinische Angebote und eine tragfähige Perspektive für Mainburg.
Ich bin dankbar, dass weitere Modelle wieder offen diskutiert und geprüft werden. Wir denken gemeinsam nach vorne – auch über eine reine SÜV-Lösung hinaus.
Termine und Meilensteine:
Laufender Austausch mit Landrat Christian Nerb
Regelmäßige Abstimmung über den aktuellen Stand und die nächsten politischen und strukturellen Schritte. Unser gemeinsames Ziel ist der Erhalt einer verlässlichen medizinischen Versorgung in Mainburg.

Gespräch mit Dr. med. Achim Hessenberger,
medizinischer Leiter der Ilmtalklinik Pfaffenhofen
2. Juli 2026: Austausch über die medizinischen und personellen Anforderungen an ein stationäres Angebot der Grundversorgung in Mainburg.
Unser Foto zeigt Dr. med. Achim Hessenberger, Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier (Mitte) und Kerstin Haimerl-Kunze, Kreisrätin und 2. Vorsitzende des Fördervereins Freunde Krankenhaus Mainburg e.V. (links)

Gespräch mit Christian Degen,
Geschäftsführer der Ilmtalklinik GmbH
15. Juli 2026: Erörterung weiterer Modelle und der Frage, wie das Krankenhaus Mainburg künftig aufgestellt werden kann – auch losgelöst von einer ausschließlichen Festlegung als SÜV.
Unser Foto zeigt (von rechts) Ilmtalklinik-Geschäftsführer Christian Degen, Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier und Kerstin Haimerl-Kunze, Kreisrätin und 2. Vorsitzende des Fördervereins Freunde Krankenhaus Mainburg e.V.

Gespräch mit Christoph Seika,
Betriebsleiter der Ilmtalklinik-MVZ GmbH
16. Juli 2026: Gespräch über zusätzliche Facharztangebote, ambulante Leistungen und die zukünftige Rolle des MVZ am Krankenhausstandort Mainburg.
Unser Foto zeigt (von links) Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier, Christoph Seika, Betriebsleiter der Ilmtalklinik-MVZ GmbH und Kerstin Haimerl-Kunze, Kreisrätin und 2. Vorsitzende des Fördervereins Freunde Krankenhaus Mainburg e.V.
Wenn Hilfe gebraucht wird:
24/7 Notaufnahme im Mainburger Krankenhaus (baw gesichert!)
Durchgangsarzt für Arbeits-, Schul- und Wegeunfälle während der Sprechzeiten im Krankenhaus Mainburg
Hausarztpraxis im Krankenhaus für Akutpatienten nach Anmeldung sowie für akute und chronische Wunden
KVB-Bereitschaftspraxis außerhalb der regulären Hausarztzeiten im Krankenhaus
Orthopädisch-chirurgisches MVZ
Freisinger Straße 50, 84048 Mainburg
Rettungsdienst in Mainburg
Rettungsdienst
Die BRK-Rettungswache Mainburg stellt die reguläre Notfallrettung sicher. Rettungswagen versorgen Patientinnen und Patienten am Einsatzort und bringen sie bei Bedarf in ein geeignetes Krankenhaus.
UG-Rett
Die ehrenamtliche Unterstützungsgruppe Rettungsdienst (UG-Rett) stellt bei erhöhtem Einsatzaufkommen oder besonderen Lagen einen zusätzlichen Rettungswagen bereit und entlastet den regulären Rettungsdienst.
Helfer vor Ort
Der Helfer vor Ort (HvO) wird bei zeitkritischen Notfällen zusätzlich alarmiert. Qualifizierte Ehrenamtliche können lebensrettende Sofortmaßnahmen beginnen, bis Rettungsdienst und Notarzt eintreffen.
Der HvO verkürzt das behandlungsfreie Zeitfenster – ersetzt aber weder Rettungswagen noch Notarzt.
Wichtige Notfallnummern
112: Rettungsdienst, Notarzt und Feuerwehr – bei akuten oder lebensbedrohlichen Notfällen
116 117: Ärztlicher Bereitschaftsdienst – bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden außerhalb der Praxiszeiten
110: Polizei
08751 78-0: Krankenhaus Mainburg
Die Reform erhöht den Druck - auf kleine Krankenhäuser
Das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) konzentriert medizinische Leistungen zunehmend an größeren Standorten.
Für jede Leistungsgruppe müssen Krankenhäuser umfangreiche Anforderungen an Fachpersonal, Bereitschaftsdienste, technische Ausstattung und medizinische Strukturen erfüllen. Für kleine ländliche Häuser sind diese Vorgaben häufig nur schwer zu finanzieren. Die Folge: Fachabteilungen werden verlagert, Standorte verkleinert oder geschlossen.
Zusätzlichen Druck erzeugt ab 2027 das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Es begrenzt die Vergütungssteigerungen der Krankenhäuser, obwohl Personal-, Tarif- und Sachkosten weiter steigen.
Nach aktuellen Berechnungen bedeutet das für die Ilmtalklinik GmbH mit ihren Standorten Pfaffenhofen und Mainburg ein zusätzliches Defizit von rund vier Millionen Euro.
Mainburg ist unverzichtbar
Unser Krankenhaus versorgt ein großes, landkreisübergreifendes Einzugsgebiet im Herzen der Hallertau.
Bei einer Schließung müssten laut GKV-Kliniksimulator rund 44.000 Menschen länger als 30 Minuten bis zum nächsten Krankenhaus der Grundversorgung fahren.
Es droht ein weißer Fleck in der medizinischen Versorgung – mit längeren Wegen und zusätzlichen Belastungen für Rettungsdienst und Notarzt.

















