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Gesundheitsversorgung und Lebensqualität im Alter im Fokus

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Bild zur Meldung: Gesundheitsversorgung und Lebensqualität im Alter im Fokus

Bürgermeisterin im konstruktiven Austausch mit der Senioren-Union Mainburg

Mainburg. Die medizinische Versorgung älterer Menschen, Angebote und konkrete Verbesserungen für Seniorinnen und Senioren standen im Mittelpunkt eines Austauschs zwischen Erster Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier und der Senioren-Union Mainburg.

 

Anlass des Treffens war unter anderem die Berichterstattung in der Hallertauer Zeitung vom 19. Mai. Fritz-Ertlmaier nahm die dort formulierten Aussagen unter anderem zur Zukunft des Krankenhauses Mainburg und zur Erwartungshaltung gegenüber Mandatsträgern zum Anlass, den direkten Austausch mit der Senioren-Union zu suchen. Dabei machte sie deutlich: „Wir suchen keine Schuldigen und müssen in der Sache zusammenstehen. Entscheidend ist jetzt, nach vorne zu schauen und mit vereinten Kräften für die stationäre Grund- und Notfallversorgung am Krankenhaus Mainburg weiterzukämpfen, damit die medizinische Versorgung in Mainburg den Bedürfnissen der Menschen gerecht wird – gerade auch der älteren Generation.“

 

Einigkeit bestand darin, dass die demografische Entwicklung den Handlungsbedarf zusätzlich unterstreicht. Die Zahl älterer Menschen in Mainburg wird in den kommenden Jahren deutlich steigen und damit auch der Bedarf an wohnortnaher, verlässlicher medizinischer Versorgung und Pflege. Gerade im Alter treten häufig mehrere Beschwerden gleichzeitig auf: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stürze, Knochenbrüche, Diabetes, Atemwegserkrankungen, Wundversorgung oder geriatrische Mehrfacherkrankungen zeigen, wie wichtig eine gut abgestimmte Versorgung aus Innerer Medizin, chirurgischer Basisversorgung, kardiologischer Kompetenz und Altersmedizin ist.

 

Auch aus Sicht der Senioren-Union müsse insbesondere eine funktionierende Erst- und Notfallversorgung rund um die Uhr gewährleistet bleiben. Bei akuten Notfällen brauche es die Möglichkeit, Patientinnen und Patienten vor Ort zu versorgen, zu stabilisieren und – wenn medizinisch erforderlich – in spezialisierte Zentren weiterzuverlegen. Dazu gehöre auch weiterhin die Möglichkeit eines stationären Aufenthalts,“ so Schriftführerin Ulrike Simon, die sich künftig stärker für den Bedarf der älteren Generation einsetzen möchte. 

 

„Das Krankenhaus Mainburg muss für Seniorinnen und Senioren eine verlässliche Anlaufstelle bleiben – ob sie mit dem Rettungswagen kommen oder selbst Hilfe suchen“, so Ortsvorsitzender Rudi Mois. „Gerade für ältere Menschen bedeutet die Nähe zum Wohnort Sicherheit, kurze Wege und die Möglichkeit, Besuch und Beistand aus der Familie zu bekommen.“

 

Der Austausch beschränkte sich jedoch nicht auf das Thema Gesundheit. Besprochen wurden auch weitere Angebote, die das Leben älterer Menschen in Mainburg erleichtern und verbessern könnten. Genannt wurden unter anderem Unterstützung bei Besorgungen, Fahrdienste, eine Seniorensprechstunde, Begegnungs- und Veranstaltungsformate sowie Möglichkeiten, ältere Menschen noch stärker in das gesellschaftliche Leben einzubinden.

 

"Von der Seniorenstelle im Landratsamt Kelheim gibt es kreisweite Aktionen, die zur Koordination und Ideenfindung dienen und erfolgreiche Senioren-Angebote aus anderen Orten im Landkreis bekannt machen, da kann man sicher auch Ideen für Mainburg finden, so Kreisvorsitzende Renate Strähle." Welche Angebote konkret gebraucht werden und welche Prioritäten die Seniorinnen und Senioren selbst setzen, soll in einem eigenen Workshop-Format im Rahmen der Strategiearbeit „Mainburg 2040“ vertieft werden. Fritz-Ertlmaier plant generell weitere Beteiligungsformate – unter anderem mit Kindern und Jugendlichen, den Ortsteilen, sowie der Bürgerschaft insgesamt. Das Projekt ist in Vorbereitung. Über den Start und den genauen Ablauf wird separat berichtet.

 

Die Anliegen der verschiedenen Generationen – von Jung bis Alt – sollen strukturiert in die weitere Zukunftsarbeit der Stadt eingebunden werden. Ziel sei es, Mainburg als lebenswerte Stadt für alle Generationen weiterzuentwickeln. Darin sei sich der gesamte Stadtrat einig.

 

 
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