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"Klarer Auftrag für Mainburgs Zukunft"

Der neue Stadtrat mit Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier (vorne, 2.v.r.), zweitem Bürgermeister Sebastian Altmann (2. Reihe von hinten, 2.v.r.) und drittem Bürgermeister Sebastian Langwieser (2. Reihe von hinten, 3.v.r.) (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Der neue Stadtrat mit Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier (vorne, 2.v.r.), zweitem Bürgermeister Sebastian Altmann (2. Reihe von hinten, 2.v.r.) und drittem Bürgermeister Sebastian Langwieser (2. Reihe von hinten, 3.v.r.)

Bestens aufgestellt für Mainburg

 

Neuer Stadtrat wählt bei konstituierender Sitzung Sebastian Altmann und Sebastian Langwieser zu Stellvertretern von Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier

 

Die konstituierende Sitzung des neuen Mainburger Stadtrats war mehr als ein formaler Auftakt. Sie markierte einen demokratisch gewählten und wirtschaftlich notwendigen Neuanfang für Mainburg. In seiner Sitzung am Dienstag, 12. Mai 2026, wählte das neue Gremium die Stellvertreter, die Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier ab sofort zur Seite stehen: Sebastian Altmann und Sebastian Langwieser bilden mit ihr die neue Führungsspitze des Rathauses. Außerdem wurden die Sprecherinnen und Sprecher der im Stadtrat vertretenen Fraktionen bestimmt, die Ausschüsse besetzt und die Referate unter den Mitgliedern des Stadtrats verteilt. 

 

„Diese Haltung beginnt mit einem klaren Bewusstsein: Die Menschen in Mainburg wünschen sich Veränderung“, betonte Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier zu Beginn der öffentlichen Sitzung, zu der sie auch im Namen von Geschäftsleiterin Pamela Hagl und Kämmerer Christoph Hirtreiter begrüßte. „Das Wahlverhalten spricht eine deutliche Sprache. Zwölf neue Stadträtinnen und Stadträte in diesem Gremium sind kein Zufall. Die Bürgerinnen und Bürger haben damit ein klares Signal gesetzt: Sie erwarten neue Impulse, mehr Gestaltungskraft und den Mut, Gewohntes zu hinterfragen.“ Der Auftrag an alle Gewählten sei klar: Mainburg zielgerichtet nach vorne zu entwickeln - mit Verantwortung, Weitblick und der Bereitschaft, auch unbequeme Wege zu gehen. Vor allem aber gelte es, parteiübergreifend und im Miteinander zu handeln. Entscheidend dafür sei ein starkes Zusammenspiel von Verwaltung, Stadtrat und Bürgermeisterin: die fachliche Erfahrung der Verwaltung, die demokratische Verantwortung des Stadtrats sowie die verbindende Führungsverantwortung der Bürgermeisterin. Zugleich machte Fritz-Ertlmaier deutlich, dass dieser Neuanfang auch wirtschaftlich notwendig ist. „Ohne Wirtschaftskraft keine Finanzkraft. Ohne Finanzkraft keine Handlungsfähigkeit. Ohne Handlungsfähigkeit keine Zukunftsgestaltung. Das ist die zentrale Wahrheit, an der wir unsere Arbeit ausrichten müssen“, sagte die Bürgermeisterin. „Der Neuanfang ist also doppelt begründet: Er ist demokratisch gewählt - und wirtschaftlich notwendig. Die Menschen haben uns den Auftrag gegeben. Die Lage gibt uns die Dringlichkeit. Jetzt liegt es an uns, daraus Verantwortung zu machen.“

 

Dabei gehe es nicht darum, alles anders zu machen, sondern darum, das Richtige möglich zu machen: klar im Ziel, gemeinsam im Anspruch und mutig in der Umsetzung. Bevor das neue Gremium in den formellen Teil der Sitzung einstieg, legten Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier und alle neuen Stadträtinnen und Stadträte ihren Amtseid ab. Sie gelobten, ihre Amtspflichten gemäß dem Grundgesetz und der Bayerischen Verfassung gewissenhaft zu erfüllen. Außerdem beschloss das Gremium eine neue Geschäftsordnung, in der Ämter, Aufgaben und die Zusammenarbeit der Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker geregelt sind.

 

Der neue Stadtrat

24 Mitglieder zählt der Mainburger Stadtrat, der mit Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier in den kommenden Jahren die Weichen für Zukunft der Stadt im Herzen der Hallertau stellen wird. Stärkste Kraft im Stadtparlament ist dabei die SLU mit sechs Sitzen. Damit konnte die Stadt-Land-Union ihre Präsenz im Gremium im Vergleich zur letzten Legislaturperiode verdoppeln. Als bewährter Stadtrat bekommt Winfried Stark nun Unterstützung von fünf neuen SLU-Ratskollegen: Martin Mittermeier, Thomas Hierl, Maria Berger, Richard Weinberger und Florian Geser. Den Fraktionsvorsitz übernimmt dabei Winfried Stark mit Martin Mittermeier als Stellvertreter. 

 

Zweitstärkste Partei im Stadtrat sind die Freien Wähler mit fünf Sitzen. In der Fraktion bringen drei FW-Politiker Stadtrats-Erfahrung mit: Ehemaliger Bürgermeister Helmut Fichtner, der nun den Fraktionsvorsitz der Freien Wähler übernimmt, sowie Katharina Schweigard-Sitzmann als stellvertretende Fraktionssprecherin und Andreas Ettenhuber. Verstärkt werden sie von den Newcomern Sebastian Altmann, der vom Gremium zum zweiten Bürgermeister gewählt wurde, und Stefan Schweiger. Die CSU ist fortan mit vier Sitzen im Stadtrat vertreten: Mit Sebastian Langwieser als drittem Bürgermeister, Michael Hätscher (CSU-Fraktionssprecher), Thomas Kastner (stellvertretender Fraktionssprecher) und Hannelore Langwieser hat das Ratsgremium dabei vier erfahrene Kräfte in seiner Mitte. 

 

Ebenfalls vier Sitze hat die ÖDP im neuen Stadtrat. Der Ortsverband der Ökologisch-Demokratischen Partei konnte bei der Kommunalwahl im März seine Präsenz im Stadtrat verdoppeln: Als erfahrene Stadträte erhalten Annette Setzensack, die den ÖDP-Fraktionsvorsitz übernimmt, und Konrad Pöppel künftig Unterstützung von Gamze Caglar (stellvertretende ÖDP-Fraktionssprecherin) und Anne Rottengruber. Die Sozialdemokraten sind – wie schon in der letzten Amtsperiode – mit zwei Sitzen im Gremium vertreten. Als erfahrener SPD-Kommunalpolitiker hat Edgar Götz-Bachmeier (SPD-Fraktionssprecher) künftig Annika Fellner (stellvertretende Fraktionssprecherin) an seiner Seite. Die FDP hat mit zwei Sitzen im Stadtrat nun einen mehr als in der letzten Amtsperiode. Dr. Michael Schöll bringt weiterhin seine Erfahrung ein – unterstützt wird er fortan von seiner Parteikollegin Messalina Sedlmeier. Während Dr. Michael Schöll den Fraktionsvorsitz übernimmt, bekleidet Messalina Sedlmeier den Posten der Stellvertreterin. Die Grünen haben weiterhin einen Sitz im Ratsgremium, den Monika Kemper von ihrer Vorgängerin Dr. Erika Riedmeier-Fischer übernimmt. Monika Kemper ist gleichzeitig Fraktionssprecherin ihrer Partei.

 

Die Besetzung der Ausschüsse

Der Haupt- und Finanzausschuss bereitet wichtige Themen wie den städtischen Haushalt, Investitionen, Gebühren und Steuern für den Stadtrat vor. Er setzt sich aus Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier und zehn Mitgliedern zusammen: Winfried Stark, Richard Weinberger, Andreas Ettenhuber, Stefan Schweiger, Anne Rottengruber, Konrad Pöppel, Sebastian Langwieser, Michael Hätscher, Messalina Sedlmeier und Annika Fellner.

 

Der Bau- und Umweltausschuss kümmert sich um Fragen rund um die Themen Bauen, Stadtentwicklung, Infrastruktur und Umweltschutz. Hier arbeitet Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier mit zehn Ausschussmitgliedern an Lösungen: Maria Berger, Thomas Hierl, Helmut Fichtner, Sebastian Altmann, Annette Setzensack, Gamze Caglar, Hannelore Langwieser, Thomas Kastner, Dr. Michael Schöll und Edgar Götz-Bachmeier. 

 

Die sieben Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses mit Konrad Pöppel als Vorsitzendem haben die Aufgabe, die Finanzen und Verwaltung zu kontrollieren. Sie prüfen Jahresabschlüsse und ob Gelder zweckmäßig verwendet werden. Dem Ausschuss gehören neben Konrad Pöppel an: Winfried Stark, Richard Weinberger, Katharina Sitzmann-Schweigard, Sebastian Langwieser, Messalina Sedlmeier und Edgar Götz-Bachmeier.

 

Die Besetzung der Referate

Referenten unterstützen den Stadtrat, die Bürgermeisterin und die Verwaltung als politische Ansprechpartner, Impulsgeber und fachliche Begleiter in ihrem jeweiligen Themenfeld. Sie bringen Ideen, Anregungen und Verbesserungsvorschläge ein, fördern die fachliche Weiterentwicklung ihres Themenbereichs und begleiten Projekte aus politisch-fachlicher Sicht. Die Referentenfunktion ist eine beratende und unterstützende Aufgabe. Die Referate sind wie folgt besetzt:

 

  1. Feuerlöschwesen: Dr. Michael Schöll

  2. Landwirtschaft und ländlicher Raum: Martin Mittermeier

  3. Pflege, Familie und Senioren: Hannelore Langwieser

  4. Soziales: Monika Kemper

  5. Inklusion: Richard Weinberger

  6. Integration: Gamze Caglar

  7. Sport, Freizeit und Vereine: Florian Geser

  8. Kultur, Musik und Heimatpflege: Katharina Schweigard-Sitzmann

  9. Bildung, Kinder und Jugend: Sebastian Langwieser

  10. Tourismus: Winfried Stark

  11. Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit: Konrad Pöppel und Anne Rottengruber

  12. Wirtschaft und Gewerbe: Thomas Hierl

  13. Innenstadtentwicklung, Stadt- und Ortsentwicklung: Maria Berger 

 

Weitere Gremien und Ämter:

Der SUM-Verwaltungsrat (Stadt Unternehmen Mainburg) ist neben Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier mit sechs Mitgliedern besetzt: Martin Mittermeier, Helmut Fichtner, Annette Setzensack, Thomas Kastner, Dr. Michael Schöll und Edgar Götz-Bachmeier

 

Dem Schulverband Hallertauer Mittelschule gehören neben der Bürgermeisterin vier Mitglieder an: Hannelore Langwieser, Maria Berger, Helmut Fichtner und Anne Rottengruber

 

Als Mitglieder im Zweckverband Wasserversorgung Hallertau wurden neben Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier bestimmt: Maria Berger, Matthias Stiegler, Michael Lechner, Richard Weinberger, Georg Huber, Messalina Sedlmeier und Thomas Kastner

 

Den Jury-Umweltpreis bearbeiten und entscheiden künftig: Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier, Thomas Hierl, Winfried Stark, Anne Rottengruber, Geschäftsleiterin Pamela Hagl und Bauamts-Mitarbeiterin Sabrina Ledke

 

In den erweiterten Vorstand der vhs Volkshochschule wurden bestimmt: Sebastian Langwieser, Florian Geser, Katharina Schweigard-Sitzmann, Thomas Kastner und Gamze Caglar.

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