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Stadt Mainburg - Ausblick 2023



Trotz unruhigen Zeiten plant Mainburg vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Investitionen in die Städteplanung und in soziale Infrastruktur müssen priorisiert, aber planungssicher angegangen werden. Auch Kultur und Stadtgeschichte werden bedacht, um attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort zu bleiben.

 

Obwohl die florierende Weltwirtschaft im letzten Jahr ins Wanken geraten ist und 2023 sicher neue Herausforderungen birgt, ist Mainburg in wesentlichen Bereichen gut aufgestellt. Die finanzielle Gesamtsituation Mainburgs ist positiv, besonders durch die weiterhin hohen Gewerbesteuer- und Einkommenssteuereinnahmen. Allerdings werden Energiekrise und Inflation 2023 alle Unternehmen mehr oder weniger treffen. Die Auswirkungen auf die Steuereinnahmen können unmöglich seriös abgeschätzt werden, weshalb die Stadt mit steigenden Ausgaben rechnet.


Städteplanung und Bauprojekte
Neben hohen Energiepreisen und steigender Kreisumlage werden Rücklagen für kommende Baumaßnahmen benötigt. Im Rahmen des, seit 2021 verfolgten, Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) gilt es umso mehr zeitlich und finanziell Bauprojekte zu priorisieren: Der Neubau der Stadthalle wurde unter Einbeziehung des ehemaligen AOK-Gebäudes am jetzigen Standort der Stadthalle im Juli 2022 vom Stadtrat beschlossen. Ein Fachplanungsbüro ist für die Erstellung eines mit der Städtebauförderung abgestimmtem Raumprogramm zu beauftragen. Zusätzlich werden zahlreiche Bauleitplanungen beendet und umgesetzt. Zwölf Verfahren werden derzeit durchgeführt, 14 weitere befinden sich bereits in Vorbereitung. Weiter ist das Bauamt der Stadt Mainburg unter anderem bei der Bauleitplanung zur Lehrschwimmhalle des Landkreises Kelheim, einiger Photovoltaik-Freiflächenanlagen, der Kanalsanierung, der Sanierung der B301 und dem Ausbau der Internet-Breitbandversorgung mit Glasfaser gefordert. Zudem sollen Gewerbegebietsausweisungen erfolgen.


Soziale Infrastruktur
Neben Straßen und Wohnraum ist die soziale Infrastruktur essenziell für eine lebenswerte Stadt, weshalb Bürgermeister Fichtner und Kämmerer Winklmaier weiter auf Investitionen in Schulen und Kindertages-einrichtungen setzten: Die Generalsanierung der Hallertauer Mittelschule Mainburg wird nach mehreren Jahren abgeschlossen. Rund 18 Millionen wurden für eine zeitgemäße Lernumgebung investiert. Das nächste Projekt des Schulverbandes Mainburg ist die Sanierung der Schulsporthalle. Für beide Grundschulen im Stadtgebiet wird eine bauliche Untersuchung notwendig. Für die Grundschule Mainburg wird mindestens die Sanierung einzelner Bereiche erwartet. Über die Zukunft der Grundschule Sandelzhausen wird im Frühjahr 2023 erneut ein Stadtratsbeschluss gefasst, da sich die Fördersituation seit dem Bürgerentscheid 2018 geändert hat und bestehende Planungen kaum realisierbar bzw. nicht förderbar sind. Weiterer Handlungsbedarf besteht im Bereich der Kindergärten. Die Sanierung des Kindergartens Sonnenschein steht bevor und mit der Ausweisung von Baugebieten werden weitere Kindertageseinrichtungen und Gebäude nötig.


Kunst und Kultur
Die Pandemie brachte in Mainburg willkommene neue Formate wie „Kultur vorm Fenster“, „Lichtkonzert“,„Kultur in Mainburgs Mitte“ und „Open Air Kino“ hervor. Zusätzlich hat im zweiten Halbjahr 2022 Mainburgs Kultur langsam den Weg in die Normalität zurückgefunden. Regelmäßige Veranstaltungen wie die beiden Volksfeste, Ensemble Classique, Kulturmobil, Altstadtfest und Christkindlmarkt sowie Theater Donnerstage konnten wieder stattfinden und erfreuten sich hervorragender Resonanz. Das Kulturbudget für diese traditionell jährlichen Veranstaltungen ist auch für 2023 unverändert eingeplant. Trotz intensiver Verhandlungen wird der Christlsaal als Veranstaltungsort nicht erhalten bleiben. Voraussichtlich entstehen im Rahmen baurechtlicher Vorgaben Wohnimmobilien, welche auf andere Weise zur Innenstadtbelebung beitragen. Die Stadtverwaltung schafft für Veranstalter so gut es geht Abhilfe, indem die Stadthalle vorerst für allgemeinnützige und Vereinsveranstaltungen gemietet werden kann.

 

Stadtgeschichte
„Wenn du nicht weißt, woher du kommst, kannst du auch nicht wissen, wohin du gehst! (Johannes Rau)“. In diesem Sinne investiert Mainburg 2023 auch in seine Stadtgeschichte. Um die Qualität des Stadtmuseums zu gewährleisten, wird von der Stadtverwaltung eine hauptamtliche Museumsleitung in Teilzeit eingestellt. Somit übergibt 2023 die jahrzehntelange ehrenamtliche Leitung die Verantwortung für das Museum. Außerdem wurde im Juli 2022 vom Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Mainburg die Fortschreibung der Stadtchronik beschlossen. Die Fertigstellung in Buchform ist für das 70. Jubiläum der Stadt Mainburg 2024 vereinbart.


Mit den breit gefächerten Investitionen in Städteplanung, soziale Infrastruktur, Kultur und Geschichte plant Mainburg vorsichtig optimistisch für 2023, um attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort zu bleiben.

 
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