Bürgermeister ehrt beste Abiturient:innen aus dem Stadtgebiet

Mainburg, den 23. 07. 2021

20.07.2021. Am vergangenen Dienstag ehrte Bürgermeister Helmut Fichtner fünf Absolvent:innen des Gabelsberger Gymnasiums aus dem Mainburger Stadtgebiet mit einer Abiturnote von 1,5 oder besser. Im großen Sitzungssaal des Mainburger Rathauses erzählten die jungen Leute von der Zeit vor dem Abitur und ihren Zukunftsplänen.

Erster Bürgermeister Helmut Fichtner hieß die fünf jungen Leute herzlich im großen Sitzungssaal des Rathauses willkommen, sprach ihnen seine Glückwünsche aus ­und überreichte Gutscheinpräsente als Anerkennung. Einer weiteren Absolventin aus Mainburg wird das Geschenk nachgereicht; sie befindet sich derzeit auf Urlaubsreise. „Ihr habt trotz der Einschränkungen in den letzten beiden Jahren ein großes Maß an Eigenverantwortung und Fleiß bewiesen“, so der Bürgermeister. „Drei der insgesamt vier Schüler:innen des Gabelsberger-Gymmnasiums mit Gesamtnote 1,0 kommen aus dem Stadtgebiet. Dazu noch eine 1,2 und zwei Mal 1,3 – das ist ein sensationeller Schnitt.“

 

Einig waren sich die Absolvent:innen, dass schon der Wechsel vom Klassenverbund der zehnten Klasse in die Kollegstufe viel Ungewohntes brachte: Aufteilung in Kurse, ein Durchmischen der Schüler:innen, aber auch mehr Eigeninitiative und Arbeitsaufträge. Der anfangs „normale“ Unterricht wie auch die Organisation der Abifahrt waren in vollem Gange, als Corona und der damit verbundene erste Lockdown im Frühjahr 2020 einen harten Schnitt setzten.

 

„Ich weiß nicht, wie die Oberstufe eigentlich sein sollte“, fasst Elisabeth Rösch die letzten zwei Jahre treffend zusammen. „Wir haben es nicht anders kennengelernt.“ Mit einem Notenschnitt von 1,3 gestaltet sie ihre Zukunft mit einem Physikstudium, um sich später auf Medizin-Physik zu spezialisieren. Sowohl für Schüler als auch für die Lehrer sei die Situation sehr herausfordernd gewesen, blickt Valentin Neubauer zurück, der seine Prüfungen mit einem Schnitt von 1,3 ablegte. „Doch wenigstens konnten wir am Ende noch einige schöne Wochen gemeinsam in der Schule verbringen“, so der angehende Student der Wirtschaftsinformatik. „Ich habe mich noch nie so auf Schule gefreut“, erinnert sich Michael Hintermeier an die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts. Seine Schularbeiten hatte er während des Lockdowns am Vormittag erledigt, um nachmittags befreundeten Hopfenbauern auszuhelfen. Mit seiner Abschlussnote 1,2 wird er sich nun in einem Dualen Studium dem Maschinenbau widmen.

 

Im Gegensatz zum reinen Homeschooling sei Abstand und Maske im Präsenzunterricht ganz in Ordnung gewesen, so Eva Wimmer, die das Abitur mit der Traumnote 1,0 hat bestanden hat. Die Steinbacherin  wird bald ein Informatikstudium beginnen. Auch Florian Zhegrova aus Mainburg hat eine Null hinter dem Komma stehen. Seine Taktik zum Erfolg, die er sicher in seinem beginnenden Dualen Studium zum Fachinformatiker ebenso anwenden kann, lautet: „Gute Organisation, eine optimale Prüfungsvorbereitung und in der Prüfung Ruhe bewahren.“

 

Die Absolvent:innen des Gabelsberger Gymnasiums aus dem Mainburger Stadtgebiet mit einer Abiturnote von 1,5 oder besser:

  • Hintermeier, Michael (Note 1,2)
  • Neubauer, Valentin (Note 1,3)
  • Rösch, Elisabeth (Note 1,3)
  • Wimmer, Bernadette (Note 1,0)
  • Wimmer, Eva (Note 1,0)
  • Zhegrova, Florian (Note 1,0)
 

Bild zur Meldung: Die Abiturient:innen aus Mainburg mit einem Notenschnitt von 1,5 und besser: (v.l.) Elisabeth Rösch, Eva Wimmer, Michael Hintermeier, Florian Zhegrova und Valentin Neubauer mit Bürgermeister Helmut Fichtner.