Sonnenstrom fürs Freibad

Das Dach der Städtischen Sing- und Musikschule erhält eine PV-Anlage, die ab Mai das Freibad mit Sonnenstrom versorgt. (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Das Dach der Städtischen Sing- und Musikschule erhält eine PV-Anlage, die ab Mai das Freibad mit Sonnenstrom versorgt.
Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Musikschule bis Mai fertig

 

Wenn das Freibad im Mai in die Badesaison 2026 startet, liefert eine neue Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Städtischen Sing- und Musikschule bereits Strom, um die Schwimmbecken zu heizen und die Freibadtechnik zu unterstützen. Die Vorbereitungen für die Montage der neuen 99-kWp-Anlage und eines 30-kW-Batteriespeichers haben bereits begonnen. In den nächsten Wochen werden die PV-Module auf das Musikschuldach montiert. „Wir sind im Zeitplan. Ab April geht das neue System in den Testbetrieb. Und wenn im Mai die ersten Badegäste kommen, helfen uns bereits die schönen Sonnenstunden, den Verbrauch von Erdgas stark zu reduzieren“, freut sich Bürgermeister Helmut Fichtner über die energetische Optimierung des Freibads. Damit muss das Blockheizkraftwerk, mit dem das Freibad bislang hauptsächlich versorgt wurde, weniger Energie liefern, und die Stadt muss auch weniger Strom aus dem Netz beziehen. „Unter dem Strich können wir mit der PV-Anlage pro Jahr 20.000 Euro einsparen“, freut sich Bürgermeister Fichtner über das nachhaltige Projekt, das die Stadt mit der Bachner Group realisiert. Durch die jährlichen Kosten-Einsparungen amortisiert sich die Investition in die Photovoltaik-Anlage bereits nach sechs Jahren. „Und wenn im September das Freibad in die Winterpause geht, können wir den PV-Strom für die Musikschule nutzen“, so Bürgermeister Fichtner. Der selbst produzierte Strom unterstützt dann in den kalten Monaten Heizung und Warmwasserbereitung im Gebäude des alten Gymnasiums. „Das ist energetisch und wirtschaftlich sinnvoll. Ein Gewinn für die Umwelt und für uns alle!“